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Interner Zinsfuss
Der interne Zinsfuss ist der Zinssatz, bei welchem der Barwert der erwarteten Einnahmen aus einer Investition gleich den Anschaffungskosten der Investition ist. Wenn der interne Zinsfuss höher ist als der Marktzins, so ist die Investition vorteilhaft. Der interne Zinsfuss bestimmt somit die Alternative der Investition.
Die gewichteten Kapitalkosten eines Unternehmens (WACC) haben eine gleiche Funktion. Ist die GK-Rendite niedriger als die Kapitalkosten, so wird u.U. ökonomisches Unternehmens-
vermögen abgebaut.



Themen zur Aktienanalyse:
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 Aktien - Kennzahlen - Indikatoren
Messen und Vergleichen.
Die Welt der Aktien-Kennzahlen.


Der Preis einer Aktie ist eine Momentaufnahme.
Er wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt
und ist - in einem effizienten und informierten
Markt - immer richtig.  Ist er aber auch fair?

Für den Anleger gibt es eine Reihe von nützlichen
Indikatoren, die bei der Suche nach einer fairen
Bewertung von Hilfe sein können. Wie alle Indikatoren, haben auch diese Kennzahlen einen besonderen Sinn, wenn sie im Zusammenhang
mit weiteren markt- und unternehmens-
spezifischen Faktoren und im Vergleich und
innerhalb einer Branche gesetzt werden.


EBIT - EBITDA
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuer (EBIT)
liefert die Stärke der operativen Leistung unabhängig von der Zinsbelastung (Finanzierung).


Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) berücksichtigt zusätzlich die Belastungen durch vorgenommene Abschreibungen. Die Kennzahl ist  um so stärker, wenn die Abschreibungen in operativen
und nicht operativen Teilen getrennt werden.


Das KGV
Ist das Verhältnis des Marktwerts (Aktienpreis)
zum Gewinn. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis und insbesondere das Vorwärts-KGV liefert die Einschätzung des Marktes.
Der Markt reguliert somit die Komponenten Wachstum und Risiko durch das KGV. Inwieweit
das Verhältnis von Preis und Wachstum fair ist  (Vorwärts-KGV = Wachstum), kann man mit der PEG Ratio beobachten. Eine PEG- Ratio  = 1
würde auf eine ausgeglichene Relation beider Faktoren hindeuten.


EPS  (Earnings Per Share)
Das Kürzel EPS steht für Gewinn pro Aktie (GpA) und wird international verwendet.

Die KML (Kapitalmarktlinie = engl. Security
Market Line)

Stellt derjenige Zins dar, der nach dem Capital Asset Pricing Modell (CAPM), die Höhe der erwarteten bzw. verlangten Rendite unter Berücksichtigung der Volatilität/Risiko (Beta) bestimmt. Die Kapitalmarktlinie - ohne Beta - entspricht der Marktprämie zzgl. der sicheren Rendite  (Anleihen). Die Marktprämie oder Risikozuschlag kann von Branche und
Unternehmen abhängig sein.

Die Marktprämie
Die Marktprämie ist der verlangte Zins für die unsichere Anlage am Aktienmarkt. Bei einer Benchmark-Rendite von 10% und einem sicheren Zins (Anleihen) von 3%, wäre die Risikoprämie dann 10%-3% = 7 %. Ein Beta > 1,
als Zuschlag zur Risikoprämie, erhöht den Diskontzins und führt zu einem niedrigeren KGV.
Für den US Markt beträgt die Prämie statistisch 5
bis 8%. Bei optimistischer Einschätzung ist man dann bereit, weniger Prämie zu verlangen und umgekehrt.

 

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