EBITDA & Co.
Alle Wege führen nach Rom

Bei der Bekanntgabe der Bilanzzahlen liefern viele Unternehmen eine Reihe zusätzlicher Kennzahlen, die der Leistungeinschätzung dienen sollen: EBIT, EBITDA, Free Cash Flow, Invested Capital usw.. gehören dazu. Viele Umwege mit einem Ziel; dem fairen Unternehmenswert näher zu kommen.

Obwohl diese ergänzende Ergebnisdarstellung gesetzlich nicht zwingend erforderlich ist, gelten die Kennzahlen weltweit als etablierte Standards, die von Unternehmen und vor allem von Finanzanalysten als Meßlatte für Vergleiche zur Branche ein- gesetzt werden.

Weil zwischen der internationalen Rechnungslegung (US GAAP -IAS - IFRS) noch Unterschiede bestehen, können die Formulierungen und die Interpretationen von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sein.

In einem Artikel des US CPA Journal geben die Autoren einige Denkanstöße zur Beurteilung von EBITDA und Free Cash Flow.

Das EBITDA-Ergebnis - genauso wie der Cash Flow - soll vor allem die Fähigkeit des Unternehmens zur Deckung der Zinsbelastung beurteilen.

Eine der verwendeten Varianten ist bspw.:

-     Nettogewinn
-    + Abschreibungen
-    +/- Zinsergebnis
-    +/- Minderheitsbeteiligungen (minority interest)
-    +/- Steuern
=   EBITDA

Das EBITDA-Ergebnis hat jedoch einen Nachteil. Es verarbeitet nicht alle Veränderungen des Umlaufvermögens. Aus diesem Grund ist die Zahl fast immer grösser als das Ergebnis des Operativen Cash Flow.

               
Free Cash Flow