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Indikatoren
mit Doppeldeutigkeit
Die
glorreichen Sieben
Indikatoren
haben eine
besondere Wirkung wenn
sie im Zusammenhang mit anderen Zahlen oder untereinander
verglichen
werden. Sie helfen dabei,
die
richtige Mischung zu finden.
Die Bilanzanalyse kann viele Kennzahlen liefern. Einige davon
haben eine Doppeldeutigkeit mit z.T. subtiler Interpretation. Einige
Beispiele in Gegenüberstellung:
Eigenkapital/Invested
Capital gegenüber Investitionen
Bei der Eigenkapitalrendite und beim Invested Capital steigt die
Rendite je niedriger das eingesetzte Kapital. Zum Wachstum
benötigt das Unternehmen Kapital.
Das eingesetzte Kapital mindert
zumindest
vorläufig
die Rendite.
Fremdkapital
gegenüber Kapitalkosten
Die
Inanspruchnahme von Fremdkapital erhöht den
Verschuldungsgrad,
senkt aber - durch die Steuervorteile - die
Unternehmenskapitalkosten
wodurch der Wert des Unternehmens steigt.
Anlagevermögen
gegenüber Kapitalumschlag
Je
kleiner das Anlagevermögen (Desinvestition) desto größer der
Umschlag (Effektivität) des
Gesamtkapitals.
Beta
gegenüber Risikozuschlag
Ein
steigender Beta-Faktor deutet auf mehr Risiko.
Tritt das Risiko
nicht ein,
so steigt die Rendite überproportional.
Free
Cash Flow gegenüber Investitionen
Der
Free Cash Flow wird durch Investitionen belastet und reduziert die
Ausschüttungsmöglichkeiten für die Kapitalgeber. Wird wenig investiert
steigt der FCF,
was
wiederum das Wachstum hemmt.
Enterprise
Value gegenüber Cash
Die
Kennzahl Enterprise Value stellt Unternehmen mit verschiedener
Finanzierungsstruktur gleich. Je mehr Cash desto geringer das
Investierte Kapital und damit wertvoller das Unternehmen. Ist zuviel
Cash da, dann gilt der Überfluß als unproduktives Kapital und belastet
somit die Kapitaleffizienz.
Investitions-Flops
gegenüber Operativen Cash Flow
Das
Management hat sich eine Fehlinvestition geleistet, wodurch der
Gewinn belastet wird. Keine Sorge. Die
Abschreibung der Fehlinvestition wird durch den Cash Flow
neutralisiert und belohnt
somit
den Finanzstatus.
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