Enterprise value
ist eine
Bezeichnung für den
Unternehmenswert.
Es wird aus dem Eigenkapital bzw. dem Marktwert einer Aktie
einschliesslich der verzinslichen Verbindlichkeiten und abzüglich der
liquiden
Mittel ermittelt.
Hierzu gehören alle Finanzmittel, die kurzfristig liquidierbar sind.
Weitere
Themen:
Roic on the top?
Discounting the
Flow
Risk & Return
Dividenden. Dem Wachstum..?
|
|
Unternehmenswert
=
Barwert
künftiger Erträge
Zur
Bewertung eines Unternehmens wird mehr benötigt als nur die Summe der
voraussichtlichen Erträge oder die Feststellung des Substanzwertes.
Unter
den Ertragswertverfahren nimmt das Discounted Cash Flow Modell
(DCF) eine wichtige Stellung. Es is ein zukunftsorientiertes
Verfahren, das nicht von den erwarteten
Gewinnen ausgeht, sondern von den Cash Flows bzw. Free Cash Flows des
Unternehmens. Der geplante/erwartete Finanzfluß wird mit einem
Kapitalisierungszins,
der das Wachstum berücksichtigt,
diskontiert (Summe der Barwerte).
Als
Diskontierungs- bzw. Abschlagsfaktor
dienen die gewichteten Kapitalkosten des Unternehmens (WACC) oder
eine vergleichbare Marktrendite.
Die
Diskontierung
erfolgt gewöhnlich
über zwei Phasen. Die erste Phase stammt aus der Detailplanung der Free
Cash Flows, Die
zweite berücksichtigt den Fortführungs- wert (Wert am am Horizont)
einschliesslich einer Wachstums-
rate.
Die
Wachstumsrate ergibt sich entweder
aus der Analyse der zukünftigen Projekte oder
aufgrund einer Schätzung. Bei Stagnation der Ergebnisse sollte
diese Rate zumindest der Preis- steigerung
entsprechen.
Der Fortführungswert setzt somit voraus, dass
das Unternehmen auch in
Zukunft ein Gesamt-
wachstum erzielt, das über die gewichteten
Kapitalkosten (WACC) liegt. Bei Aktien ist der gesamte
Marktkapitalisierungs- zinsfuss (KGV)
maßgebend. Er entspricht - von Preis-
manipulationen
abgesehen - der angenommenen Erwartung der Vergleichsrendite.
Für einen ersten kurzfristigen Check:
Bewertung
des Eigenkapitals
Weiter
mit den Aktien-Kennzahlen
|
|
|